Wann lohnt sich ein Steuerberater

Steuerberater

Der Steuerberater ist manchmal eine richtig sinnvolle Sache und kann einem nicht nur bei der Steuerfinanzierung helfen. Jeder Bürger, der eine Steuererklärung machen muss, hat das Problem, dass er sich mit dem Steuerrecht auseinandersetzen muss, dass nicht immer sehr einleuchtend ist. Oftmals werden Sonderregelungen nicht verstanden oder einzelne Regelungen sind gar nicht bekannt. Sehr oft entgehend Kunden dadurch Steuervorteile, weil sie schlicht nicht darüber bescheid wissen. Dies kann sich in der Regel durch den Einsatz eines Steuerberater ändern.

Der Steuerberater kennt sich im Steuerrecht blendend aus und kennt die Regelungen an denen gespart werden kann, bzw. etwas von der Steuer abgesetzt werden kann. Auch weiß er wie Dinge sinnvoller absetzbar sind oder am besten bei der Steuer angegeben werden. Dies lohnt sich vor allem für selbstständige die eine kleinere Firma betreiben und nicht wissen, wie sie um zu hohe Steuern herumkommen oder welche Schlupflöcher es in diesem System gibt. Auf der anderen Seite sollte aber auch auf jeden Fall beachtet werden, dass es sich nur dann lohnt, einen Steuerberater einzuschalten, wenn man auch unter dem Strich einen Vorteil erwartet.

Wenn die Steuererklärung in Ausnahmefällen sehr einfach verläuft und es keine großen Eintragungen zu machen gibt, lohnt es sich unter Umständen nicht, einen Steuerberater einzusetzen. Zu bedenken ist, dass nämlich auch der Steuerberater seinen Lohn möchte und jeder sich überlegen sollte, ab wann es sich lohnt, einen Steuerberater einzusetzen. Denn auch der Steuerberater muss sich um sein Forderungsmanagement kümmern. Es kann sich daher auch lohnen vor dem Einsatz des Steuerberaters ein unverbindliches Gespräch mit diesem zu führen um mögliche Potentiale zum Sparen zu finde

Kreative Steuerberater braucht das Land

Steuerberater

Aktuelle Entscheidungen der Regierung verlangen von Steuerberatern und Lohnsteuerhilfevereinen immer mehr kreatives Denken. Wie können neue Mandanten (Privatpersonen) gewonnen werden, obwohl ab dem Veranlagungsjahr 2006 die Aufwendungen für das Erstellen der Einkommenssteuererklärung nicht mehr als Sonderausgaben abgezogen werden können, sondern nur noch die direkten Werbungskosten bei den einzelnen Einkunftsarten abzugsfähig sind. Die Mehrwertsteuererklärung tut Ihr übriges und verteuert die Dienstleistung der Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine.

Deshalb wird von den Steuerexperten auch immer mehr betriebswirtschaftliches denken gefordert um einen ausreichenden Mandantenstamm zu gewährleisten. In der heutigen Zeit lassen sich die Mandanten nicht mehr nur mit einem kleinen Geschenk zu Weihnachten oder einem etwas größerem Geschenk zum Geburtstag wie z.B. die Fahrt in einem Ferrari halten. Nein, es müssen andere Geschütze aufgefahren werden, neben einer angenehmen Gestaltung der Kanzleieinrichtung muss auch noch der Service wie z.B. Kaffee, Süßigkeiten und kleine Präsente bei dem Besuch der Kunden parat stehen und dem Mandanten ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln.

Ein Steuerberater kann sich im Zeitalter des Internet nicht mehr nur auf sein eigenes Wissen verlassen, er muss in einzelnen Bereichen wie z.B. der Erbschaftsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Schenkungssteuer und der Körperschaftsteuer immer einen weiteren Fachmann um Rat fragen können, denn der Mandant kommt Heutzutage viel schneller an Informationen, als noch vor ein paar Jahren. Deshalb müssen Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine Kooperationen mit anderen Steuerberatern, Lohnsteuerhilfevereinen oder sonstigen Beratern aus ähnlichen Bereichen eingehen. Selbst bei der Bearbeitung einer scheinbar einfachen Einkommensteuererklärung kann eine zweite Meinung ungemein wichtig sein. Der Mandant schätzt diese Bereitschaft, dass der Steuerexperte sich zu 100 % um ihn kümmert. Mit dieser Vorgehensweise kommt der Steuerberater dem Ziel seinen Mandantenstamm zu halten oder gar auszubauen mittelfristig ein gutes Stück weiter.